Unsere Politik für die Gemeinde Kürnach

Unser Wahlprogramm!

1. Bauliche Entwicklung – Ortsgestaltung – Verkehrsplanung

In den vergangenen Jahren haben sich das Ortsbild und die Siedlungsstruktur Kürnachs sehr positiv entwickelt: Neubaugebiete haben neuen Lebensraum geschaffen für junge Familien, die neuen Industriegebiete brachten Arbeitsplätze nach Kürnach.
Zugleich wurde begonnen, den Altort – die „gute Stube “Kürnachs“ – zu „renovieren.“ Mit ihren Initiativen und ihrer konstruktiven Mitarbeit hat die KürnachSPD ihre Versprechen aus dem Wahlprogramm 2008 erfüllt.

Nun gilt es das Begonnene aktiv weiter zu führen:

• Das Neubaugebiet „Schwarzer Brunn“ sollte zügig erweitert werden. Die Grundstücke sind auch künftig zu familienfreundlichen Bedingungen zu veräußern. Der Weg über einen soliden Partner – die Bayerische Landessiedlung – wurde von der KürnachSPD 1996 empfohlen und vom Gemeinderat in die Tat umgesetzt. Auf diese Weise konnten übermäßige Gewinne Einzelner zugunsten der Gemeinde und der Bauinteressenten vermieden werden.
• Zugleich sollte alles baurechtlich Mögliche unternommen werden, um die Gebäude im Altort weiterhin für Wohnzwecke nutzen zu können bzw. um dort Baulücken zu schließen.
• Die Gemeinde sollte weiterhin offensiv ortsnahe Grundstücke erwerben, um Optionen für künftigen Flächenbedarf (Neubaugebiete, Grundstücke für soziale oder gewerbliche Zwecke) zu bekommen.
• Die Altortsanierung – einer der wenigen Bereiche, in denen noch staatliche Zuschüsse bereitstehen – wurde auf unsere Initiative hin vor einigen Jahren mit der Maßnahme „Kirchberg“ begonnen. Die Sanierung ist seitdem kontinuierlich fortgesetzt worden: Haus der Vereine, Rathaus und Parkscheune waren Meilensteine der Ortsentwicklung. Jetzt gilt es die Sanierung der Straßen und Plätze in der Ortsmitte rund um die Kreuzungen Semmel-/ Haupt-/ Pleichfelder Straße / Prosselsheimer Straße umzusetzen.
• Zur Altortsanierung gehört ohne Wenn und Aber auch die Sanierung des Gasthauses Stern neben dem Alten Rathaus. Trotz der hohen Kosten ist die Gemeinde an dieser ortsbildprägenden und historisch bedeutsamen Stelle in der Pflicht: Gastronomie und Dienstleistungen (Arzt, Rechtsanwalt, Versicherung) werden für Kürnach eine Bereicherung darstellen und die Ortsmitte aufwerten.
• Mit einem kommunalen Förderprogramm müssen Eigentümer von Gebäuden im Altort ermutigt werden, ihre Anwesen zu sanieren. Der Zuschuss der Gemeinde und steuerliche Vorteile sind ein Ausgleich für die sanierungsbedingten Mehrkosten.
• Die Straßen in den Baugebieten (beginnend am Neuen Berg) sind sukzessive grundlegend zu sanieren. Die Flickschusterei nach frostigen Wintern hilft uns nicht weiter! Die Anlieger sind rechtzeitig an den Planungen zu beteiligen und über die Ausbaubeiträge zu informieren.
• Das von der Gemeinde vor vielen Jahren in Auftrag gegebene Verkehrsgutachten ist Schritt für Schritt, aber zügig umzusetzen. Verkehrsberuhigende Maßnahmen erhöhen die Lebensqualität und dienen der Verkehrssicherheit. Zusätzliche Pkw-Verkehrsflächen (z.B. der Durchstich des Güßgrabens zur Kräuterwiese) lehnen wir ab, da sie nur mehr statt weniger Autoverkehr nach sich ziehen.
• Der Radwege-Anschluss an die Nachbargemeinden ist in den vergangenen Jahren erheblich verbessert worden. Was fehlt, ist aber weiterhin ein befestigter Radweg Richtung Rothof bzw. Rottendorf. Im Zuge der Altortsanierung sind bei der Straßengestaltung auch innerorts Radwege vorzusehen.

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